Garífuna-Küste: Trommeln, Tapado und Baleadas

Garífuna-Frau am Karibikstrand

Die Geschichte der Garífuna beginnt auf der Karibikinsel St. Vincent, wo westafrikanische und indigene karibische Gemeinschaften zusammenfanden. 1797 wurden sie von den Briten nach Roatán deportiert und siedelten sich von dort entlang der Küste von Honduras an. Ihre Sprache, Musik und Tänze gehören seit 2001 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Dörfer am Meer

In Orten wie Triunfo de la Cruz, Sambo Creek oder Corozal stehen bunte Holzhäuser direkt am Strand, Fischerboote liegen im Sand, und aus den Lautsprechern kommt Punta. Am 12. April feiern die Gemeinschaften die Ankunft ihrer Vorfahren mit Trommeln, Tanz und nachgespielten Landungen am Strand.

Tapado und Hudut

Die Küche der Garífuna dreht sich um Kokos, Fisch und Kochbananen. Tapado ist ein Eintopf mit Meeresfrüchten, Kokosmilch und Yuca, Hudut ein Fisch in Kokosbrühe mit gestampften Kochbananen. Dazu gibt es Casabe, ein dünnes Fladenbrot aus Maniok, und Pan de Coco frisch aus dem Ofen.

Die perfekte Baleada

An der Nordküste wird auch die Baleada geliebt, das inoffizielle Nationalgericht: eine Weizentortilla mit pürierten roten Bohnen, Rahm und geriebenem Hartkäse. «Con todo» kommen Ei, Avocado und Fleisch dazu. Die besten gibt es frühmorgens an kleinen Ständen, frisch vom Comal und für wenig Geld.

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