Roatán und West Bay: Zwischen Riff und Hängematte

West Bay auf Roatán mit Holzsteg

Roatán ist die grösste der Bay Islands: rund 75 Kilometer lang und meist nur wenige Kilometer breit. Ganz im Westen liegt West Bay, ein langer, heller Sandstrand, an dem das Wasser so ruhig ist, dass Kinder darin planschen und Schnorchler direkt vom Ufer aus starten können.

Das Riff beginnt am Strand

Vor der Küste verläuft das Mesoamerikanische Barriereriff, das sich von Mexiko bis Honduras zieht und nach dem Great Barrier Reef das zweitgrösste der Welt ist. Schon nach wenigen Flossenschlägen siehst du Hirnkorallen, Papageifische und mit etwas Glück eine Karettschildkröte. Verwende bitte nur riffschonende Sonnencreme und berühre nichts: Das Riff ist empfindlich.

West End: Abends unter Palmen

Zu Fuss am Strand entlang oder mit dem Wassertaxi erreichst du West End, das entspanntere Dorf nebenan. Hier gibt es Tauchschulen, kleine Bars am Steg und Fisch vom Grill. Wer länger bleibt, mietet ein Holzhaus mit Veranda und lässt den Tag in der Hängematte ausklingen.

Ausflug zu den Cayos Cochinos

Ein lohnender Tagesausflug führt zu den Cayos Cochinos: zwei kleine Inseln und dreizehn Cays zwischen Roatán und dem Festland. Das Gebiet ist ein Meeresschutzgebiet. Auf dem Cay Chachahuate lebt eine Garífuna-Gemeinschaft, die Gäste mit frischem Fisch, Kokosreis und frittierten Kochbananen bewirtet.

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