Celaque bedeutet in der Sprache der Lenca so viel wie «Kiste aus Wasser». Der Name passt: Im Bergmassiv westlich von Gracias entspringen zahlreiche Flüsse, die einen grossen Teil von Westhonduras mit Wasser versorgen. Mitten darin liegt der Cerro Las Minas, mit rund 2850 Metern der höchste Gipfel des Landes.
Zwei Tage bis zum Gipfel
Der Weg beginnt beim Besucherzentrum auf etwa 1400 Metern. Zuerst geht es durch lichten Kiefernwald, dann wird es feuchter und grüner: Moos hängt in langen Bärten von den Ästen, und Baumfarne wachsen höher als ein Haus. Die meisten übernachten im Camp auf halber Strecke und steigen am zweiten Tag zum Gipfel und wieder ab.
Gut vorbereitet
Nachts kann es hier oben empfindlich kalt werden. Nimm warme Kleidung, Regenschutz und einen guten Schlafsack mit. Ein lokaler Guide kennt die Abzweigungen im Nebel und erzählt dir unterwegs vom Quetzal, der hier mit etwas Glück zu sehen ist.
Gracias: Der perfekte Ausgangspunkt
Das Kolonialstädtchen Gracias war im 16. Jahrhundert für einige Jahre Sitz der Audiencia de los Confines, der spanischen Verwaltung für ganz Zentralamerika. Heute ist es ruhig und freundlich und hat ein grosses Plus für müde Beine: die heissen Quellen am Stadtrand.








